Nachahmer unserer Markentaschen auf Amazon

Nachahmer unserer Markentaschen auf Amazon

Nachdem wir in der letzten aktuellen Meldung zu überteuerten Arbitrage-Händler-Angeboten auf EBAY berichtet haben, sprechen wir heute ein weiteres Problem an: Nachahmer aus China.

Grundsätzlich ist gegen gute Ware aus China überhaupt nichts einzuwenden. Und da unsere Geschäftsführerin selbst gebürtige Chinesin ist, distanzieren wir uns auch zu 100% von Vorurteilen oder Diskriminierung diesbezüglich. Es ist kein Geheimnis, dass wir, wie praktisch alle namhaften deutschen und internationalen Marken, ebenfalls in China produzieren lassen. Andernfalls ließe sich das Preisniveau ja gar nicht halten, das man als Verbraucher in Europa gewohnt ist. Aber Trittbrettfahrer mag niemand gerne, und wenn es diesen dabei nur ums schnelle Geschäft geht, noch viel weniger. Aktuell haben wir Folgendes mit einer unserer Lieblingstaschen erlebt:

Diese unsere Tasche hat es auf Amazon bei den klassischen Sporttaschen auf Rang 12 geschafft. Darauf sind wir stolz. Das weckt aber auch Begehrlichkeiten bei anderen Händlern, und insbesondere in China ist es sehr leicht, einen Produzenten zu finden, der eine Tasche 1:1 nachbaut (zumindest optisch – die Verarbeitung sei dahingestellt). Da es praktisch unmöglich ist, ein Gebrauchsmuster für eine einfache Tasche schützen zu lassen, ist das im Prinzip auch nicht verboten. So fanden sich in recht kurzer Zeit gleich mehrere chinesische Händler, die eine optische Kopie unserer Tasche ein Stück billiger angeboten haben, teilweise mit denselben Produktfotos. Es gibt jetzt mehrere Gedankengänge, wie sie sich das leisten können. Einer davon ist Hinterziehung der deutschen Mehrwertsteuer, insbesondere wenn der Versand aus China erfolgt. Aber das wollen wir gar nicht vertiefen. Ebenso, ob die Qualität mit unserer mithalten kann, das wissen wir nicht im Detail. Tatsache ist, dass unsere deutsche Firma dadurch unmittelbar Umsatzeinbrüche bei dieser Tasche zu verzeichnen hatte, was es fast schon unattraktiv macht, die Tasche weiter am Markt zu halten. Trotzdem stehen wir im Rang noch über den chinesischen Mitbewerbern, und sind auch entschlossen, diese Position zu verteidigen, aber leider nicht mehr auf Platz 12.

Jetzt kann man natürlich sagen, wir jammern ja nur, so läuft das Geschäft eben. Wir sehen aber nicht nur den Schaden bei uns, sondern auch beim Kunden. Er kauft ein Nachahmer-Produkt billiger ein, das er überhaupt nur deshalb findet, weil es unser Original in die oberen Verkaufsränge geschafft hat. So weit so gut. Aber: er hat ggf. mit langen Versandwegen aus China zu rechnen. Die Rückgabe bei Nichtgefallen ist dadurch wesentlich komplizierter, ebenso der Dialog mit dem Verkäufer, wenn es Fragen zum Produkt gibt oder mal ein Ersatzteil benötigt wird. Wir haben zwar auch nicht immer alles vorrätig, aber es kam in der Vergangenheit schon mal vor, dass wir einen Tragegurt ausgetauscht haben. Während das für uns mit Sitz in Deutschland schnell und unbürokratisch abläuft, ist das für den chinesischen Händler praktisch unmöglich. Und schlussendlich tut man natürlich rein gar nichts für die heimische Wirtschaft, wenn man im schlimmsten Fall noch an Zoll und Finanzamt vorbei aus einem Drittland Imitationen bestellt. Wir müssen uns auch die Frage stellen, ob es sich lohnt, Produktpflege zu betreiben und dieses Produkt künftig noch zu verbessern. In diesem Fall haben wir uns für ein ja entschieden, und demnächst steht der Relaunch des M2 (Modell 2) an. Augen offen halten unter dem verlinkten Angebot! Wir sind gespannt, wann hier die ersten Nachahmer auftauchen.

Daher unser Appell: schauen Sie auf Amazon auch mal, wo Sie bestellen! Unter dem „In den Einkaufswagen“-Button steht normalerweise „Verkauf durch […Firma xy…] und Versand durch […Firma xy…]“. Mit einem Klick auf die Firma gelangen Sie ins Impressum, wo Sie sofort sehen, wo die Firma sitzt. Eine seriöse Firma gibt dort auch Kontaktdaten an, und Sie sollten in jedem Fall eine deutsche Umsatzsteuer-ID sehen (DE xyzxyzxyz), wenn die Firma ordentliche Umsätze in Deutschland hat und diese versteuert (oder sie zumindest versteuern könnte). Bei „Versand durch Amazon“ können Sie auch zusätzlich davon ausgehen, dass die Ware bereits in einem deutschen oder europäischen Lager liegt und Amazon-typisch blitzschnell versandt wird, und auch eine Rückgabe im Zweifelsfall auch unproblematisch ist.

In diesem Sinne: Fröhliches Einkaufen! Hoffentlich bei uns!

Warnung vor FEDUAN Produkten auf EBAY & Co.

Warnung vor FEDUAN Produkten auf EBAY & Co.

Wir vertreiben unsere Produkte derzeit ausschließlich über Amazon. Das hat Vorteile für uns und den Kunden. Amazon verfügt über ein ordentliches Lager und eine hervorragende Versandlogistik, sodass der Kunde schnell zu seiner Ware kommt und im Fall des Falles auch einfach eine Rücksendung vornehmen kann (sofern wir nicht vorher besser helfen können). Dadurch können wir die Themen Webshop, Lager und Logistik (Richtung Kunde) an Amazon auslagern und bieten als Prime-Händler damit eine Qualität in diesen Bereichen, wie es nur schwer zu erreichen wäre, wenn wir das alles selbst tun müssten. Das lässt sich Amazon natürlich bezahlen, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Jetzt tauchen auf einmal immer wieder Produkte von uns, die es auf Amazon in die Top 100 geschafft haben, auf EBAY und auch anderen Plattformen auf, meistens wesentlich teurer als wir sie selbst auf Amazon anbieten. Es ist prinzipiell nicht verboten, als gewerblicher Händler Ware an einem Ort zu kaufen und an einem anderen Ort zu verkaufen. Allerdings gibt es dabei zwei Probleme: der Kunde bezahlt zu viel, da dieser Anbieter über unseren Preis hinaus ja auch Gewinn machen muss. Und sobald der Kunde bemerkt, dass die Ware direkt bei Amazon günstiger zu haben ist, wird er sie zurück senden, was uns wiederum Kosten und ein schlechteres Rating verursacht, denn diese Möchtegern-Zwischenhändler kaufen die Ware nicht bei uns, um sie auf eigenes Händler-Risiko weiter zu verkaufen, sondern sie veranlassen eine Amazon-Bestellung bei uns, sobald ihr Kunde bei Ihnen auf EBAY gekauft hat, unter Angabe seiner Adresse als Lieferadresse.

Wir empfehlen daher allen Interessenten an unserer Marke, direkt in unserem Amazon-Shop zu kaufen.

Technisch funktioniert dieses Modell großteils automatisiert, es werden auch Angebotstexte und Fotos direkt von Amazon kopiert, was natürlich eine Urheberrechtsverletzung darstellt, je nach Darstellung und Wortlaut auch eine Markenrechtsverletzung, denn sowohl „FEDUAN“ als Wortmarke als auch unser Logo als Bildmarke sind eingetragene Marken beim deutschen Patent- und Markenamt. Die Händler sitzen meist in Spanien, Frankreich oder auch außerhalb der EU und sind damit schwer greifbar. Das Ganze ist also irgendwie dann doch nicht so ganz legal.